Für jeden, der gerne etwas mehr über mich erfahren möchte

Wo komme ich her?


Im Juni 1984 wurde ich in Frankfurt am Main geboren. Auch wenn das Reisen eine meiner großen Leidenschaften ist, bin ich – was meinen Wohnort angeht – nicht sonderlich weit gekommen. Bereits seit einigen Jahren wechselt mein Autokennzeichen zwischen dem F für Frankfurt und dem MTK für Main Taunus Kreis hin und her. Aber so ist das Leben. Man weiß nie, was als nächstes kommt und genaugenommen ist das auch gut so.
über Jenny
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Wollte ich schon immer Autorin werden?


Im Gegensatz zu vielen anderen Autoren kann ich nicht behaupten, dass ich schon immer davon geträumt habe, zu schreiben. Ich hatte als Kind viele Ideen. Ich wollte malen, am liebsten für Zeichentrickfilme. Oder vielleicht Schauspielerin werden. Jedenfalls stand von Anfang an fest, dass ich gerne zur guten Unterhaltung anderer Menschen beitragen wollte. Und das ist auch heute noch mein Wunsch. Trotzdem habe ich schon als kleines Kind gute Geschichten zu schätzen gewusst. Bei jeder Übernachtung bei meinen Großeltern musste sich meine Oma eine Gute-Nacht-Geschichte ausdenken. Mit vorgelesenen Geschichten gab ich mich nicht zufrieden. Das wäre ja viel zu einfach gewesen.

Aus diesen Geschichten ergab sich auch mein erstes eigenes Werk. Ich schrieb damals die wunderbare Geschichte einer Igelfamilie. Auch wenn das selbstgebundene Buch letzten Endes aus mehr bunten Zeichnungen als sonderlich einfallsreichem Text bestand, war ich damals richtig stolz. Ich muss zu der Zeit in der dritten Klasse gewesen sein. Allerdings sollte es für viele Jahre meine einzige Geschichte bleiben.

Mein Weg musste zuerst in eine ganz andere Richtung gehen.
Wie wahrscheinlich fast alle Eltern waren auch meine der Meinung, dass eine kaufmännische Ausbildung jeglicher künstlerischen „Berufung” vorzuziehen ist. Nachdem ich bereits im Schulpraktikum meinen Hang zur Gastronomie entdeckt hatte, folgte nach dem Realschulabschluss eine Ausbildung zur Hotelkauffrau. Damals hätte ich sicher nicht geglaubt, anschließend viele Jahre als Rezeptionistin in der Industrie zu arbeiten. Noch weniger hätte ich für möglich gehalten, die wunderbare Chance zu bekommen, meine Geschichten in Form von Büchern veröffentlichen zu können.

Wie kam ich zum Schreiben?


Einige Jahre nach meiner Hotelzeit erzählte mir meine damals 15jährige Schwester von einer Buchidee. Natürlich bestärkte ich sie darin, so früh ihr eigenes Buch schreiben zu wollen. Doch einige Monate später war erste Euphorie verflogen und hatte sich mit einer gewissen Unsicherheit vermischt. Wir sprachen damals die ganze Geschichte durch und ich fand die tragisch-romantische Grundidee wirklich gut. Ich machte Änderungsvorschläge und versuchte, meine Schwester zu überzeugen, weiterzuschreiben.

Schnell stand fest: Wir schreiben das Buch gemeinsam! Wochenlang bastelten wir an der Geschichte, schrieben schließlich abwechselnd und korrigierten uns gegenseitig. Bis wir ein fertiges Buch hatten, verging ein ganzes Jahr. In diesem Jahr hatten nicht nur unsere Familie, sondern auch einige Freunde mitbekommen, dass wir ein Buch schreiben wollten. Diese Menschen wurden dann zu unseren ersten „Testlesern”.

Ehrlich gesagt rechneten wir damals bestenfalls mit einem „Joa, ganz gut!” als erstes Feedback. Wir wollten ›Vertraute Herzen‹ (das war unser Arbeitstitel für ›Herzverwandt‹) einfach in unser Bücherregal stellen und ganz für uns allein die nächste Geschichte aufschreiben. Doch letzten Endes waren es unsere ersten Leser, die uns überzeugten, dass unser Buch gelesen werden muss.

Inzwischen ist das Schreiben nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken. Mein größter Wunsch ist es, weiterhin andere Menschen mit meinen Geschichten unterhalten und vielleicht sogar begeistern zu können. Es ist wunderbar, dass aus ›Herzverwandt‹ etwas so wichtiges für mich geworden ist. Für diese Entwicklung in meinem Leben bin ich meiner kleinen Schwester unglaublich dankbar.
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